Die Schatten der Ahnen
Niedergang einer Schweizer Familiendynastie
Franziska Laur
Details
Seitenanzahl: 375
Format: 21.5 x 13.5 cm
Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3-7296-5088-6
Erscheinungsdatum: 11.04.2022
Franziska Laur erzählt das Leben von vier Generationen einer Familiendynastie. Ihrer eigenen Familie, die ein Stück Schweizer Zeitgeschichte geprägt hat. Das Buch handelt von in Traditionen gefangenen Patriarchen und von in ihrer Verlorenheit einsamen Nachkommen. Von ihrem Urgrossvater Ernst Laur, dem «Bauerngeneral», der seine Männer in den Kampf gegen die streikenden Arbeiter sandte, ihrem Grossvater Rudolf «Ruedi» Laur-Belart, dem Hüter des Silberschatzes von Augusta Raurica, ihrem mit seinem Leben hadernden Vater Arnold Laur, der im Mittelpunkt dieser Familiengeschichte steht, und ihren beiden Brüdern, die in den 68er-Jahren zu politischen Ikonen wurden und dabei starben.
Es ist eine nahezu «buddenbrooksche» Familiensaga, die durch ein Jahrhundert Schweizer Geschichte führt: vom Aufstieg der Bauern während des ersten Weltkriegs, von der Niederschlagung des Generalstreiks, über den Zweiten Weltkrieg, als General Guisan in Basel weilte und Bomben einschlugen, bis hin zum Aufkommen von Industrie und allgemeinem Wohlstand und dem Niedergang der Familie.
Details
Format 21.5 x 13.5 cm
Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3-7296-5088-6
Erscheinungsdatum 11.04.2022
«Ein facettenreiches Familien- und Zeitbild: erst aus Distanz, dann von ganz nah. Wer als Laur geboren wurde, war gezeichnet.» Hans Steiger, infosperber.ch
«Franziska Laur schrieb ehrlich und auch kritisch über ihre Familie. Sie macht keine Helden aus ihnen. Einfühlsam führt sie anhand ihrer Altvordern und ihren beiden Brüdern durch das vergangene Jahrhundert.» Elisabeth Bardill, ‹Die Landfrau›
«Die Familiengeschichte über vier Generationen erzählt Franziska Laur lebendig und mit vielen Seitenblicken auf das jeweils aktuelle Zeitgeschehen.» Urs Berger, Biel-Benkemer Dorf-Zytig
«Das Buch ist eine Reise durch mehr als hundert Jahre. Manchmal etwas atemlos geschrieben, verwebt es Familien- und Zeitgeschichte zu einer kurzweiligen Lektüre, die das Kunststück schafft, die Autorin erst nach 180 Seiten auftreten zu lassen – und die sich trotzdem von der ersten Seite an um ihr eigenes Entrinnen aus dem Schatten der Ahnen dreht.» Gregor Szyndler, NZZ am Sonntag
«Franziska Laurs Buch ist weder eine Heiligenverehrung noch eine bittere Abrechnung, sondern eine ehrliche Familienchronik, die den Titel ‹Die Schatten der Ahnen› vollauf einlöst. Wer die Schweizer Geschichte des 20. Jahrhunderts anhand eines Familienclans verfolgen möchte, kommt bei diesem Buch auf seine Kosten.» Thomas Gubler, Basler Zeitung
«Eine kurzweilige Lektüre, die immer wieder staunen lässt.» kulturtipp 2022-9
«Die Einzelschicksale, ja deren Einschätzung neben der offiziellen Geschichtsschreibung, schaffen ein vielseitiges Bild der Vergangenheit unseres Landes. [...] Das Buch liest sich wie ein Roman, den man am liebsten ohne Unterbrechung lesen möchte.» Elisabeth Bardill, www.buchland.ch
«[...] Eine ungeschminkte, 375 Seiten umfassende, bebilderte Rückschau auf den ‹Niedergang einer Schweizer Familiendynastie›.» Hans Rüssli, BauernZeitung
Claudia Meier hat in der Aargauer Zeitung Regionalausgabe Brugg das Buch vorgestellt.